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 Winterfeier - Eine Waldbank ziert den Königsorden
28.01.2012 - Bei der Auswahl seines Ordensmotivs hat es sich der amtierende Regent des St. Helena Schützenvereins Elben nicht leicht gemacht. Wichtig war Peter Niklas, dass das silberne Schmuckstück, das er am Samstag an den Schützenvereins-Vorsitzenden Jürgen Blum übergab, einen Höhepunkt seines Regentschaftsjahres widerspiegeln, oder ein dörfliches Motiv zeigen solle. In die engere Auswahl diverser Ideen kam dabei das 700jährige Jubiläum des Olper St. Sebastianus-Schützenvereins, in dem er seit Jahren Mitglied ist. „Es war so eine tolle Stimmung, wir sind mit dem Planwagen hingefahren und hatten jede Menge Spaß", erinnert sich die strahlende Majestät in Elben. Als ordenswürdiges Motiv nannte Niklas auch die Offiziersfahrt nach Bamberg, bei dem die Gruppe in der Dunkelheit von einem Nachtwärter durch die Stadt geführt wurde. Letztendlich entschied sich Peter Niklas für eine Waldbank.
Seit einigen Jahren werden 50 Bänke in und um Elben von einem Team aus sieben M ännern gepflegt. 25 Bankpatenschaften wurden, zur Freude von Niklas auch von jüngeren Ortsbewohnern übernommen. „Das Motiv passte einfach am Besten zu meiner Person und spiegelt die Gemeinschaft und das ehrenamtliche Engagement im Ort wieder", erklärt Peter Niklas. Die Ordensübergabe war eines der Highlights auf der traditionell gemeinsamen Winterfeier des Schützenvereins und des Männergesangvereins.
Die Feier stand unter dem Motto „La dolce vita in Elben". Passend dazu wurden mediterrane Speisen serviert und konnten italienische Stars begrüßt werden. So manch einer hat sich sicher verwundert die Augen gerieben, als ausgerechnet Sophia Loren (Guido Schulze) als Glücksfee bei der eigens organisierten Tombola fungierte.
Förmlich von den Sitzen riss es die Gäste, als die eigens aus Rom angereisten „3 Tenöre“ den deutschen Klassiker „Aber dich gibt’s nur einmal für mich“ zum Besten gaben. In Anbetracht ihr es fortgeschrittenen Alters – einer der drei ist eigentlich schon verstorben – war es um die Standfestigkeit der 3 Tenöre nicht so gut bestellt. Die Ausnahmesänger schwankten, wankten und hatten sichtliche Mühe, sich auf der Bühne zu halten. Dies tat der musikalischen Leistung aber keinen Abbruch und so kamen die 3 um eine Zugabe nicht herum. Für ein heiteres Stirnrunzeln sorgte ein Landsmann indischer Abstammung, der unangekündigt im Pfarrheim erschien und mit der Frage „Wolle Rose kaufen?“ die selbigen zu völlig überzogenen Preisen feil bot. Für den guten Ton beim Eröffnungstanz der Majestäten Königspaar Peter und Sabrina Niklas sowie Kaiserpaar Ralf und Sabine Backwinkel und danach war in bewährter Manier Alleinunterhalter Manni Klein zuständig. l Bilder vom Abend gibt es in Kürze. Das Zusammenstellen dauert noch ein wenig.
 Generalversammlung
11.11.2011 - Die Generalversammlung des St.-Helena-Schützenvereins fand dieser Tage im Pfarrheim in Elben statt.
Zunächst aber legten die Schützen in Begleitung des MGV Elben zum Gedenken an die Toten aus den beiden Weltkriegen einen Kranz am Ehrenmal vor der St.-Helena-Kirche nieder. Die Ansprache hielt, wie auch schon in den Jahren zuvor, Hauptmann Dieter Mennekes. Zur Kranzniederlegung spielte Stefan Clemens die Trompete und wurde von Jonas Wurm auf der Trommel begleitet.
Im Anschluss daran eröffnete der Vorsitzende, Jürgen Blum, die diesjährige Generalversammlung und konnte an diesem Abend rund 60 Mitglieder willkommen heissen. Nach Verlesung von Jahres- und Kassenbericht sowie dem Bericht der Kassenprüfer wurde dem Vorstand Entlastung erteilt. Als Kassenprüfer wurden Michael Sieler und Thomas Epe wieder- bzw. neu gewählt. Im weiteren Verlauf der Generalversammlung wurden dann Thomas Sieler, Klaus Reichling, Dirk Seidel (abwesend), Guido Clemens und Guido Gärtner (abwesend) für 25-jährige Mitgliedschaft, sowie Alfons Rath für 40-jährige Mitgliedschaft geehrt.
Ein wic htiger Tagesordnungspunkt waren die Vorstandswahlen. Nachdem Thomas Sieler als Kassierer einstimmig für zwei weitere im Amt bestätigt wurde, galt es nun einen neuen 2. Vorsitzenden zu finden. Nach insgesamt 9 Jahren Vorstandsarbeit stand Dieter Mennekes für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung. Der 1. Vorsitzende dankte Dieter für seine langjährige Arbeit und verabschiedete ihn unter lang anhaltendem Applaus mit einem Präsent und auch ein Strauss Blumen für die Gattin von Dieter durfte nicht fehlen. Uwe Clemens wurde danach vom Vorstand als neuer 2. Vorsitzender des St.-Helena-Schützenvereins Elben vorgeschlagen und einstimmig von der Versammlung gewählt. Auch für Beisitzer Michael Schreier verlief die Wahl für eine weitere Amtsperiode einstimmig.
Einigermassen überraschend für den Vorstand war die einstimmige Annahme des Antrags zur Erhöhung des Mitgliedsbeitrages. Auf Vorschlag einiger Mitglieder setzte die Versammlung noch eins drauf und stimmte für eine Erhöhung auf 20,00 € statt der vom Vorstand anvisierten 18,00 € sowie zusätzlich für die Erhöhung des Eintrittspreises beim Schützenfest um 1,00 €. Nach Bekanntgabe der Termine für 2012 und einiger weiterer Informationen schloss der Vorsitzende die Versammlung um Punkt 21:00 Uhr und eine stattliche Anzahl Mitglieder lies den Abend dann noch bei einem Bier und einem Happen zu Essen ausklingen.
 Wanderung der 7er-Gemeinschaft in Elben
15.10.2011 - Zur alljährlichen Herbstwanderung der 7er- Gemeinschaft hatten die St.-Helena Schützen in diesem Jahr nach Elben eingeladen.
5 der 7 angeschlossenen Vereine folgten der Einladung und machten sich zu einer gut 2-stündigen Wanderung auf den Weg rund um Elben. Bei einer Rast an der Jan-Hütte konnten sich die rund 50 Teilnehmer ein wenig erholen und stärken bevor es dann zurück ins Dorf ging.
Im Pfarrheim verbrachten dann viele bei einem gepflegten Pils und einem deftigen Essen noch ein paar gemütliche Stunden.
 Offiziersausflug nach Bamberg
07.10.2011 - “Bamberg - die wahre Hauptstadt des Bieres” so lautete die Überschrift auf dem Programmheft zum diesjährigen Offiziersausflug, den Stefan Clemens für die St.-Helena Schützen organisiert hatte. Am Freitag morgen um 07:30 Uhr ging es pünktlich los. Das Busunternehmen hatte sich nicht lumpen lassen und uns den besten Fahrer gestellt, den es auftreiben konnte. Christian Hecken ist ausgewiesener Experte für Abenteuerreisen in Richtung Weißwurstäquator und so konnten wir uns ziemlich entspannt in die Sitze flegeln und uns schon mal mit dem befassen, was Kernstück unserer Reise sein sollte - dem Bier. Keine 6 Stunden später waren wir schon in Bamberg und nachdem wir unser schickes Hotel bezogen hatten, ging es gleich los mit dem ersten Programmpunkt. Ein Hafen ist jetzt nicht unbedingt das, was man im tiefsten Frankenland als erstes vermut et. Bamberg aber rühmt sich, einen solchen zu haben und bietet auch 80-minütige (!) Hafenrundfahrten an. Wenn man jetzt nicht überbewertet, dass der Hafen die Grösse und den Charme des Vorstaubeckens an der Bigge hat, dass man das Bier an Bord aus Plastikbechern trinkt und man nicht eher pinkeln darf, bis dass das Schiff abgelegt hat, dann kann man diesen Programmpunkt als durchaus gelungen bewerten.
Abends ging es dann zunächst zum gemeinsamen Essen zu “Schreiner’s am Dom” bevor als letzter Punkt des Tages noch eine Nachtwächterführung durch Bamberg gebucht war. Der arme Mann muss Nerven wie Drahtseile gehabt haben. Nicht nur dass es ziemlich ungemütlich regnete, nein wir waren auch alle ein wenig müde, ein wenig überfressen und vermutlich auch wenig betrunken. Der Bursche liess sich jedenfalls nicht aus der Ruhe bringen und zeigte uns, was es sehenswertes in Bamberg zu bestaunen gibt.
Nach einem ausgiebigen Frühstück stand am Samstag Mittag dann eine Spezial-Bier-Führung auf dem Programm. Hier wurden uns in rund 2,5 Stunden “Bamberg und sein flüssiges Brot”, eine Führung durch das fränkische Biermuseum und eine “BierSchmeckerProbe” geboten. Eine äusserst kurzweilige und unterhaltsame Veranstaltung, wenn da nicht diese Sache mit dem Bier gewesen wäre. Der fränkische Biergeschmack unterscheidet sich vom sauerländischen doch erheblich. Das vielgelobte Rauchbier war für die einen so etwas wie “mit Billigbier abgelöschte Grillkohle” und für die anderen ein schwarzwälder Schinken, der irgendwie in das Bier gefallen war und sich dort aufgelöst hat. Nur ganz wenige, hartgesottene konnten diesem Getränk wirklich etwas abgewinnen.
Der Nachmittag bot dann noch Zeit zum Bummeln, Shoppen und Sightseeing. Einige Teilnehmer entdecken dabei noch eine recht ungewöhnliche Currywurstbude, die es zu einem gewissen Ruhm gebracht hat und sich bis in eine Vorabenddoku bei SAT1 vorkämpfen konnte. Würste in 20 verschiedenen Geschmacksrichtungen mit Saucen von scharf bis unmenschlich wurden von einem Inhaber mit Entertainerqualitäten präsentiert und machten somit sogar eine schnöde Bratwurst zum Event.
Nach dem Abendessen im “Alt-Ringlein” zog es uns noch in die, dem Hotel angeschlo ssene Kneipe, weil dort die Aussicht auf ein halbwegs vertrautes Warmsteiner - das einzig warme unter den Bieren lockte. Zweien der Teilnehmer, FranJo und Knochen, war der 5-minütige Rückweg dann doch entschieden zu weit und so enterten sie kurzerhand eine bereitstehende Fahrrad-Rikscha. Wer die beiden kennt, kann sich vorstellen, wie die Lastverteilung auf dem Gefährt war. Es sah jedenfalls sehr abenteuerlich aus, als ein Dreirad in gefährlicher Schräglage mit lautem Gebimmel durch Bambergs Gassen schoss.
Sonntags war dann auch schon der Tag der Abreise gekommen. Nach einem kurzen Spaziergang wollten wir im Fässla-Keller einen ausgiebigen Frühschoppen abhalten und uns dann auf den Heimweg machen. Soweit die Planung. Die Probleme begannen, als sich mehrere, selbsternannte Truppführer bildeten, die grundsätzlich unterschiedlicher Auffassung darüber waren, wo denn nun der Fässla-Keller liegt. Die Gruppe zerfiel dann in 3 Teile, jeweils unter Führung eines eigenen Navigators. Die einen probierten es “Frei Schnauze”, die anderen mit Google Maps und die nächsten mit der guten alten S tadtkarte. Am längsten brauchte schliesslich die Mannschaft rund um Martin Nebeling. Dieser erhielt dann auch prompt den Namen “TimTim-Navi”, das einzige Navi, dass ausser den Varianten “kürzeste Route”, “wirtschaftlichste Route” auch noch die Option “Route mit den meisten Sehenswürdigkeiten” anbietet. Da wir die völlig nutzlos verplemperten Kilometer nicht der Ausgiebigkeit des Frühschoppens anlasten wollten, sind wir einfach ein wenig länger geblieben und dann ziemlich gut gelaunt am frühen Abend wieder in Elben eingetroffen.
An dieser Stelle nochmals ein dickes Dankeschön an unseren Organisator Stefan Clemens, der eine wirklich tolle Fahrt für uns organisiert hat. Ein paar Bilder vom Ausflug stehen in der Fotogalerie und für alle Teilnehmer wird es beim Jahresabschluss der Offiziere auch wieder die obligatorische CD geben. Auch dies ist nur möglich weil wieder einige unentwegte Fotografen von morgens bis abends die Kamera dabei hatten und ihre Fotoausbeute dem Webmaster zur Verfügung gestellt haben. Auch dafür ein herzliches Danke im Namen aller Teilnehmer.
 Teilnahme am Jubiläumsschützenfest in Olpe
17.07.2011 - Eigentlich verläuft die Teilnahme an einem Jubiläumsschützenfest für die Elber Schützen mehr oder weniger immer nach dem gleichen Schema ab. Nicht so in diesem Jahr beim 700-jährigen Jubiläum in Olpe. Schon die Organisation der Anreise mit dem Bus fiel komplett ins Wasser und so wurde aus der Not eine Tugend gemacht. Statt mit dem Reisebus brachte uns unser Retter in der Not, Marco Stinner, mit Trecker und Planwagen nach Olpe. Die Olper staunten nicht schlecht, als wir vor dem Rewe-Markt vorfuhren und selbst Major Paul Immhäuser hatte ein paar annerkende Worte für diesen Auftritt parat. Den obligatorischen Regenguss, ohne den es in Olpe nicht geht, überstanden wir unbeschadet unter dem Parkplatzdach. Dann ging es im Festzug los. Tausende Besucher und eine nahezu perfekte Organisation durch die Olper Schützen machten den Zug zu einem einmaligen Erlebnis, das insbesondere auch unsere Majestäten so richtig geniessen konnten. Mit unserem Platz im Zelt hatten wir einen richtigen Glückstreffer gelandet. Mit unseren Freunden aus Thieringhausen als Nachbarn, durften wir ein “Duell der Musikvereine” erleben. Der Musikverein Rehringhausen und ein zweiter Verein, von dem wir leider nicht mehr wissen, woher er stammt, lieferten sich einen musikalischen Schlagabtausch, der seines gleichen sucht und das Zelt zum Toben brachte. So verging die Zeit bis zur Heimfahrt wie im Fluge. Mit unserem ungewöhnlichem Gefährt haben wir es uns dann auch nicht nehmen lassen, mit lauter Musik und Gesang durch ganz Olpe zu fahren und uns von unseren Gastgebern gebührend zu verabschieden. Auf dem Heimweg offenbarte sich dann der nächste schwerwiegende, organisatorische Mangel: Der Trecker mit Planwagen passte nicht durchs “Mac Drive”. Wir mussten also vor dem Mac Donnalds halten bevor Kaiser und Major dessen Belegschaft mit einer opulenten Bestellung von Burgern und Cheeseburgern ins Schwitzen brachten. So gestärkt, waren auch die letzten 3 km nach Elben kein Problem mehr und ein ereignisreicher Tag ging zu Ende. Vielen Dank an dieser Stelle an alle Olper Schützen für die Gastfreundschaft und gute Organisation. Wir waren gern bei Euch zu Gast und kommen ebenso gerne wieder.
Einige Fotos vom Tage finden sich in der Fotogalerie, direkt im Anschluss an die Bilder vorm Kinder- schützenfest.
 Antonia Epe Kinderschützenkönigin 2011
16.07.2011 - Der Wettergott meinte es gut mit den Kindern, als der Elber Schützennachwuchs angetreten war, um seinen neuen König zu ermitteln. Der Festtag begann mit dem Festzug zum Schützenplatz. Angeführt von Hans Jürgen Kies, alias Clown Balloni und dem Kinderschützenpaar 2010 marschierte der Festzug zum Schützenplatz. Dort fand zunächst ein kleiner Wortgottes- dienst statt, bevor es dann für die Kinder Gelegenheit zu Spiel und Spaß gab. Wer wollte, konnte sich auch schon dem leiblichen Wohl widmen. Beim Vogelwerfen am frühen Nachmittag gelang Antonia Epe nach nur einer knappen halben Stunde der entscheidende Treffer. Als König an ihrer Seite regiert Jonathan Clemens. Zu Königsoffizieren wurden Tim Clemens und Stella Mennekes ernannt. Der Rest des Tag war angefüllt mit der Königsproklamation, der Königspolonaise sowie einem Spielparcours. Für kurzweilige Unterhaltung war somit bestens gesorgt, bis ein ereignisreicher Tag am frühen Abend ausklingen konnte.
 Peter Niklas der erste König 2011
30.04.2011 - Es ist immer etwas Besonderes, wenn zum ersten Mal nach der langen Winterpause die Büchsen wieder knallen, und traditionsgemäß eröffneten die Schützen des St.-Helena-Schützenvereins in Elben - diesmal bei besten „Feierwetter" - die Schützenfestsaison im Kreis Olpe:
Nicht nur die zahlreichen Besucher warteten nach dem Festzug, musikalisch begleitet vom Musikverein Gerlingen, ungeduldig darauf, dass die Schützen unter der Vogelstange ihr Können bewiesen. Die ließen sich nicht lange bitten und lieferten sich einen spannenden Kampf um den Aar. Maik Valpertz schoss den Apfel, Martin Nebeling gelang es, dass Zepter zu erringen, ehe Axel Helbig, Stefan Klopries und Peter Niklas den Vogel weiter zerlegten. Nach dem 101. Schuss jubelte Peter Niklas. Gleich bei seinem ersten Versuch, konnte der 42-jährige Lehrer am Berufskolleg in Olpe triumphieren. Auch Königin Sabrina und die Königskinder Lena (8 Jahre), Bastian (6) und Nesthäkchen David (1) feierten begeistert mit.
Der gebürtige Möllmicker ist seit 1998 im Elber Schützenverein und engagiert sich i m Ort besonders als „Waldbänker“, ein Team, das sich um die Pflege und den Erhalt der Wanderbänke bemüht. „Wir sind die wohl einzigen Bänker mit gutem Ruf“, erläuterte die neue Majestät mit einem Augenzwinkern. Bekannt ist Peter Niklas besonders durch seine sportlichen Aktivitäten, bis jetzt hat er die Damen des FC Finnentrop in der Fußball-Westfalenliga erfolgreich trainiert. Mit ein Grund, warum er mit dem Vogelschießen warten musste, denn erst an diesem Maiwochenende war endlich spielfrei und es gab keine Ausrede mehr.
Der Sonntag begann bereits um 09:00 Uhr mit dem Schützenhochamt. Zur Freude vieler Elber hatte sich Pfarrer Alois Butzkam, ein Elber Urgestein, bereit erklärt, die Vertretung von Pfarrer Vornholz zu übernehmen. Er hielt an diesem Morgen die Messe und segne te im Anschluss das Ehrenmal. Die Ansprache zum Totengedenken hielt Hauptmann Dieter Mennekes. Bei aller Freude für den neuen König stand das Fest der Elber Schützen auch unter einem wehmütigen Stern. Im letzten Jahr verstarb durch einen tragischen Unfall ihr langjähriges aktives Mitglied Winfried Clemens. Als 16-jähriger trat der Schütze mit Herzblut dem Verein bei. Seit den frühen 70er Jahren gehörte er, zunächst als Schriftführer, dem Vorstand an. Ab 1992 bekleidete er das Amt des 1. Vorsitzenden, seit dem Jahr 2000 war er Major. 2004 stiftete er dem Verein eine Kaiserkette. Im Gedenken an Winfried Clemens und aus Dankbarkeit für seine stete Loyalität hat der Schützenverein diese Kette nun aufarbeiten lassen und um eine Widmung erweitert. Das Ehrensilber trägt die Inschrift “Gestiftet von Winfried Clemens” sowie die Lebensdaten. Die Bekanntgabe geriet zu einem bewegenden Moment, der viele Mitglieder zu Tränen rührte.
Nach dem Schützenhochamt und der anschließenden Totenehrung am Ehrenmal, wurde am Sonntag morgen dann bei einem zünftigen und ausgiebigen Frühschoppen der 1. Mai gebührend begrüßt. Zahlreiche Besucher, geladene Gäste und die Abordnungen der 7er Gemeinschaft der Schützenvereine in der Gemeinde Wenden füllten das Zelt bis auf den letzten Platz. Der Musikverein Gerlingen begeisterte wieder durch sein Können und seine Spielfreude. So endete der Frühschoppen erst, als sich schon die ersten Mitglieder wieder für das Antreten am Nachmittag fertig machten.
Zahlreiche Fußballerinnen hatten am Sonntagnachmittag das Trikot und die Fußballschuhe gegen da s kleine Schwarze und Stilettos getauscht und sorgten für einen tollen Festzug.
Höhepunkt des zweiten Tages waren die Ehrungen verdienter Schützen und die Königspolonaise. Bei den Ehrungen wurden das 40-jährige Jubelkönigspaar, Anne und Erwin Epe, und der 25-jährige Jubelkönig, Günther Niklas, ausgezeichnet.
Seit 50 Jahren ist Gerd Bröcher Mitglied der St.-Helena-Schützen. Der ehemalige Vorsitzende, Offizier Guido Clemens, wurde für seine Verdienste um den Verein unter großem Applaus zum Leutnant ernannt.
Seit 71 Jahren spielen die Gerlinger auf dem Elber Hochfest und Gerd Reifenrath gehörte in diesem Jahr zum 50. Mal dazu. Für 50 mal Freude, die er bereitet hat, bekam der gelernte Automechaniker und begeisterte „Schrauber" ein "Paukenmännchen", gestaltet natürlich aus Schrauben, überreicht.
Am Abend sorgte sorgte das „Calimero Duo" einmal mehr für beste Stimmung bis weit in die Nacht hinein.
Am Montag wurde traditionell das Sackfest gefeiert. Der neue König hatte, wie schon am ganzen Wochenende, die Sonne gepachtet und so konnte eine stattliche Anzahl Besucher den Ausklang des diesjährigen Schützenfest auf dem Schützenplatz begehen. Am Nachmittag ermittelten die Frauen in einem spannenden Wettbewerb ihren Sackkönig. Julia Weingarten gelang es in diesem Jahr, diese Würde zu erringen. Zu ihrer Königin erwählte sie sich Axel Helbig. Am frühen Abend zog dann noch eine ganze Scharr unentwegter zum König um bei einem letzten Stuppi das Schützenfest ausklingen zu lassen.
 Festfolge zum Schützenfest 2011
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30.04.11
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15:30
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Antreten vor dem Pfarrheim; Abholen des Königs
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30.04.11
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17:00
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Königsschiessen
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30.04.11
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18:30
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Königsproklamation
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30.04.11
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20:00
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Tanz mit der Band Calimero Express
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01.05.11
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09:00
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Hochamt mit anschließender Totenehrung
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01.05.11
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10:30
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Frühschoppen; Zu Gast die Vereine der 7er-Gemeinschaft in der Gemeinde Wenden
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01.05.11
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15:30
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Antreten vor dem Pfarrheim; Begrüssung des St. Hubertus Schützenverein Thieringhausen; Festzug
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01.05.11
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17:00
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Ehrungen
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01.05.11
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18:00
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Königspolonaise; anschliessend Tanz mit dem Duo Calimero
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