Vereinshistorie

Anfang November 1919 trafen sich 37 schützenbegeisterte Männer im Hause des Anton Wurm, um einen Schützenverein zu gründen.
 

Die Voraussetzungen hierfür waren dann auch bald geschaffen. Unter dem Namen St.-Albertus-Schützenverein wurde er aus der Taufe gehoben. Der Verein stellte sich die Aufgabe, die Geselligkeit zu pflegen, die Dorfgemeinschaft zu fördern und nach Möglichkeit jedes Jahr ein Schützenfest - verbunden mit Vogelschießen - zu feiern.


Der gewählte Vorstand bestand aus:
Anton Kaufmann 1. Vorsitzender
Anton Clemens Schriftführer
Anton Wurm Kassierer


Die Generalversammlung vom 08.03.1920 bestätigte die inzwischen erstellten Satzungen.


Für das Jahr 1920 wollte man jedoch erst einmal einen Schützenball und zwar am 29. Juni (Peter und Paul) feiern. Dieser Schützenball fand dann auch am Falltag statt. Der Hofraum des Franz Stricker (Dorfmitte) wurde als Festplatz hergerichtet (so die Aufzeichnungen). Das Holz für die Anfertigung des Tanzbodens, für Tische und Stühle konnte von der Jahnschaft erworben werden. Den Ausschank übernahm Franz Stricker.


Das erste Schützenfest wurde im Jahre danach, am 29. Juni 1921 gefeiert. Die Weide des Bauern Franz Stahl neben der jetzigen neuen Schule diente als Festplatz. Die Königswürde errang Josef Sieler, der sich Fräulein Änne Weber aus Ühlhoff bei Listernohl zur Königin erkor.


Der Verein wurde ab 1924 unter dem Namen St.-Helena-Schützenverein weitergeführt.


Eine neue Fahne konnte 1925 von einer Fahnenfabrik in Köln zum Preise von 620.- RM erworben werden. Auf Beschluß der Versammlung wurde dieselbe durch den 1. Vorsitzenden Anton Sieler und die Vorstandsmitglieder bzw. Vereinsmitglieder Johann Clemens und Josef Clemens abgeholt.
 

Am 29. Juni 1925 feierte man das Schützenfest verbunden mit der Fahnenweihe.

1931/32 sah der Verein wegen der überall herrschenden Arbeitslosigkeit von der Feier eines Schützenfestes ab. Bei einem Hausbrand fiel der größte Teil des inzwischen angeschafften Tanzbodens dem Feuer zum Opfer. Dem Verein entstand dadurch ein beträchtlicher Schaden.
 

1936 konnte der Verein sich endlich einen eigenen Schützenplatz im "Freiholz" (am Weg nach Thieringhausen) erschließen. Man feierte hier erstmalig am 2. August 1936. Der Schützenverein Thieringhausen war ebenfalls zur Stelle und hielt trotz des durch einen Gewitterregen stark aufgeweichten Bodens tapfer aus, wie die Chronik berichtet.


Das Jahr 1939 stand im Zeichen unvorhergesehener Ereignisse. Das auf den 23. Juli festgelegte Schützenfest konnte nicht gefeiert werden. Kurze Zeit vorher passierte das gräßliche Unglück auf der Grube Altenberg bei Elben. Dabei verunglückte tödlich Albert Sieler, ein Bruder des langjährigen Vereinsvorsitzenden und Mitgründers des Schützenvereins, Anton Sieler. Nun wurde das Schützenfest auf den 3. September verlegt, fand aber wegen Kriegsausbruch nicht mehr statt.


Nach dem 2. Weltkrieg herrschte Ruhe im Vereinsleben. Große Lücken hatte der Krieg in die Reihen der Schützenbrüder gerissen. Viele Männer kehrten nicht in die Heimat zurück.


1952 wurde die alte Schützentradition wieder fortgesetzt. Im Mai 1953 konnte das Schützenfest wieder im alten Stil gefeiert werden.


Ferdinand Sieler wurde 1957 vom Verein wegen seiner besonderen Verdienste vor und nach dem Krieg zum Ehrenmajor ernannt.


Am 19.11.1967 konnte das neue Ehrenmal seiner Bestimmung übergeben werden.

Die Weihe nahm Hochwürden Quiter vor.

Im Jahre 1969 feierte man das 50jährige Jubiläum. Erster Kaiser des Vereins wurde Robert Clemens.


Mit dem Ausbau des Schützenplatzes gemeinsam mit dem Naturpark Ebbegebirge zu einer Rast- und Erholungsanlage wurde im Jahre 1974 begonnen. Nach Fertigstellung der Anlagen haben zahlreiche Jugendgruppen den Schützenplatz für Zeltlager und Feriengestaltung genutzt.


Der höchste Orden des Sauerländer Schützenbundes "Hervorragende Verdienste um das Schützenwesen" wurde 1987 unserem damaligen Ehrenmajor Josef Nebeling verliehen.


1989 trafen sich die Schützen im Pfarrheim Elben um in einer Gründungsversammlung den Schützenverein zu einem „eingetragen Verein" (e. V). zu wandeln.


Ein äußerst seltenes Jubiläum durfte man im Jahre 1990 feiern. Auf dem Schützenfest spielte zum "50" mal der Musikverein Gerlingen. Damit hatte uns der Musikverein Gerlingen bis dato auf allen Schützenfesten bis auf 2 Ausnahmen (1933/1967) musikalisch begleitet.


1994 feierte der Schützenverein sein 75jähriges Jubiläumsschützenfest.
Der damalige Ehrenvorsitzender, Alfons Sieler, erhielt auf diesem Schützenfest mit dem Orden für hervorragende Verdienste um das Schützenwesen die höchste Auszeichnung des Sauerländer Schützenbundes. 1994 war auch das Gründungsjahr der Korporalschaften, die in den Folgejahren und bis heute das Vereinsleben durch eine Vielzahl von Aktivitäten erfreulich belebten.


1999, zum 80jährigen Jubiläum durfte der Verein neben zahlreichen langjährigen Mitgliedern eine besonders seltene Ehrung vornehmen. Alois Clemens konnte in diesem Jahr auf eine 70jährige Mitgliedschaft zurückblicken.


2001 schrieb Winfried Clemens Vereinsgeschichte indem er als amtierender Kaiser zugleich die Königswürde errang und den Grundstein für den bis dato unbekannten Begriff des "KöKai" legte.


2002 erhielt Josef Sieler den höchsten Orden des Sauerländer Schützenbundes für "Hervorragende Verdienste um das Schützenwesen".

2005 wurde der Orden für "Hervorragende Verdienste um das Schützenwesen" an den Ehrenmajor Siegfried Schledorn verliehen und Paul Sieler erhielt den Wappenteller des SSB.


Unser Bruderverein Thieringhausen hat Elben während all der Jahre mit Rat und Tat zur Seite gestanden und an den Schützenfesten teilgenommen.


Heute kann der St. Helena Schützenverein nicht nur auf eine lange und ereignisreiche Historie zurückblicken sondern sich einer großen Anzahl aktiver Mitglieder erfreuen die mit einer Vielzahl von Aktivitäten nicht nur das Vereinsleben sondern auch das Leben im Dorf Elben prägen.

Jetzt auch bei Facebook
WetterOnline
Das Wetter für
Wenden
mehr auf wetteronline.de

tagesschau.de - Die Nachrichten der ARD

DFB-Frauen: Testspiel wird für Jones zum Endspiel (Fri, 24 Nov 2017)
Die DFB-Frauen treffen beim Testspiel in Bielefeld auf Frankreich - eigentlich ein entspannter Jahresabschluss. Doch nach dem Viertelfinal-Aus bei der EM könnte der Abend für Bundestrainerin Steffi Jones ernste Konsequenzen haben.
>> Mehr lesen

Irland: Misstrauensantrag gegen Minderheitsregierung (Fri, 24 Nov 2017)
Die irische Minderheitsregierung droht an einem Polizeiskandal zu scheitern. Gegen die Vize-Ministerpräsidentin stellte die Oppositionspartei Fianna Fail ein Misstrauensantrag. Die politische Krise trifft das Land in einer wichtigen Phase der Brexit-Verhandlungen.
>> Mehr lesen

BKA-Statistik: Jeden Tag stirbt eine Frau durch häusliche Gewalt (Fri, 24 Nov 2017)
Vor allem Frauen erleben in Deutschland häusliche Gewalt. Laut BKA starben im vergangenen Jahr 357 Frauen und 84 Männer durch den Partner oder die Partnerin. Insgesamt waren 133.000 Erwachsene Opfer von Gewalt in Partnerschaften - die Zahl steigt seit Jahren.
>> Mehr lesen